Liebe Musikfreunde

Jedes Hamburger Kind soll im Laufe seiner Schulzeit mindestens einmal die Elbphilharmonie besuchen – diese Vorgabe des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz gibt die Marschroute für das Musikvermittlungs- programm im neuen Konzerthaus am Hafen vor, dessen Eröffnung nun definitiv für Januar 2017 fixiert ist. Für die Realisierung dieses ehrgeizigen Vorhabens sind wir auf engagierte Schulen und ihre Lehrer angewiesen, die sich ihrerseits in einem komplexen und nicht immer zu den Abläufen eines Konzerthauses passenden Kontext bewegen. Im Rahmen von „The Art of Music Education Vol. V“ wollen wir den Dialog neu entfachen und die ganz zentrale Frage zu stellen: Wie kann die Kooperation zwischen Kulturinstitutionen und Schulen zukunftsfähig gestaltet werden?
Christoph Lieben-Seutter, Intendant Elbphilharmonie

Seit 2008 fragen wir mit unseren Symposien nach der Rolle der Konzerthäuser für unsere Gesellschaft. Viele interessante Ansätze und innovative Beispiele haben die Tagungen zusammengetragen. Und doch stellt sich bei der Zusammenarbeit zwischen Konzerthäusern und Schulen zuweilen Ernüchterung ein: Warum müssen künstlerische Fächer in manchen Schulen noch immer um Anerkennung kämpfen? Wie lassen sich die Pole „Schule“ und „Konzerthaus“ am besten verbinden? Wie lassen sich die Erwartungen aneinander besser erfüllen? Es ist Zeit für einen neuen Versuch – für den Versuch, den Dialog zwischen Schulen und Konzerthäusern neu zu beleben.
Anja Paehlke, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung

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Galerie 2016

Christoph Lieben-Seutter, Intendant Elbphilharmonie

Anja Paehlke, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung


Aktuelles

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Thema 2016

»Re-Thinking the Dialogue«

Re-Thinking the Dialogue
in music education

Schulische Musikvermittlung – die fünfte Ausgabe von „The Art of Music Education“ fokussiert ganz bewusst einen Aspekt der vielseitigen Education-Bemühungen, der selten im Rampenlicht, jedoch zentral für das Gelingen von nachhaltiger Education-Arbeit, steht: Im gemeinsamen Bestreben, jungen Menschen Zugänge zur Musik zu eröffnen, sind Schulen und Kulturinstitutionen füreinander unverzichtbare Partner.

Doch diese Verbindung ist keine Selbstverständlichkeit. Oft setzt sie das besondere Engagement von Einzelnen voraus, und regelmäßig scheitern viel versprechende Ideen an unterschiedlichen Strukturen. Im Vorjahr der Eröffnung der Elbphilharmonie, die Maßstäbe im Bereich der Musikvermittlung setzen will, nehmen die Veranstalter des Kongresses dies zum Anlass für eine Zäsur: Was bleibt übrig nach zwei Jahrzehnten Education an und mit Schulen? Was kann, was muss verbessert werden? Welche Utopien können Grenzen aushebeln, welche mutigen Ideen den Weg weisen? An drei Kongresstagen treten Lehrer, Ausbilder, Künstler und Musikvermittler in einen intensiven Austausch, der vielseitige Perspektivwechsel und schlussendlich neue Handlungsweisen in der Praxis ermöglichen soll.

Den Titel „Re-Thinking the Dialogue beim Namen nehmend bilden teils unkonventionelle Formen der Interaktion eine Konstante des Kongresses, der jeden Teilnehmer dazu befähigt, aktiv an einem Neustart mitzuwirken.

Impulse aus dem Symposium werden im Anschluss von einer Expertengruppe aufgenommen und weiter beraten. Ziel ist es, unter Beteiligung der Politik erste konkrete Schritte für eine Weiterentwicklung der schulischen Musikvermittlung in Hamburg zu formulieren. Auf diese Weise sollen aus den Erkenntnissen des Symposiums praxistaugliche Handlungsansätze erarbeitet werden, die weit über das Symposium hinausreichen.

Programm

Freitag, 05.02.2016

Donnerstag, 04.02.2016

Mittwoch, 03.02.2016

Akteure

Andrea Thilo

Anja Paehlke

Cathy Milliken

Ceren Oran

Constanze Wimmer

Ensemble ACJW/Carnegie Hall Academy

Gerhard Sammer

grund_schule der künste

Helmut Schmidinger

Jorge Prendas

Klaus Zierer

Paul Collard

Sarah Hennessy

Theater Hagen/Oberlinschule

Ties Rabe

Trio Catch

Yaron Hermann


Workshops

Von der Theorie zur Praxis. Am Nachmittag des zweiten Symposiumstages werden in drei spannenden Workshops verschiedene Einblicke in die praktische Musikvermittlung gezeigt und neue Methoden und Ansätze ausprobiert. Der erste Workshop, geleitet von Paul Collard findet mit allen Teilnehmern statt. Anschließend folgen die Worksops Listening Lab mit Constanze Wimmer & Helmut Schmiedinger und Soundpainting mit Ceren Oran. Diese Workshops finden parallel statt, weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.

Workshop mit Paul Collard

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Mehr

Listening Lab – Materialien zur Musikvermittlung

Workshop mit Constanze Wimmer und Helmut Schmidinger

Mehr

Soundpainting – Zeichensprache zum voraussetzungslosen Musizieren

Workshop mit Ceren Oran

Mehr


Anreise und Übernachtung

Das Tagungsgebäude der Körber-Stiftung in der Hamburger HafenCity.

Vom Flughafen: S-Bahn

Die S1 fährt im Zehn-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof. Die Fahrt dauert 25 Minuten.

Vom Hauptbahnhof: U-Bahn

Die gelbe Linie U3 in Richtung Schlump-Barmbek fährt im Fünf-Minuten-Takt bis zur Station Baumwall. Die Fahrt dauert sechs Minuten.

Anfahrtsskizze zum Download

Tagungsort

Körber-Stiftung
Kehrwieder 12
20457 Hamburg

Sitz und Veranstaltungsort der Körber-Stiftung ist das KörberForum in der HafenCity. Im Mittelpunkt des Programmangebots von ca. 100 öffentlichen Veranstaltungen im Jahr stehen Ergebnisse und Impulse der Stiftungsarbeit aus den Bereichen Internationale Politik, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft sowie Kultur. Die Stiftung bietet damit ein Forum für engagierte Bürger, die nicht alles so lassen wollen, wie es ist.

Übernachtung

In folgenden Hotels sind Zimmerkontingente unter dem Reservierungsstichwort »Körber-Stiftung, Symposium« eingerichtet.

Preise pro Nacht / EZ inkl. Frühstück:

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Kongresssprache

Englisch und Deutsch. Es wird eine Simultanübersetzung aller deutschen Beiträge ins Englische angeboten. Englische Beiträge bleiben unübersetzt.


Veranstalter

Körber-Stiftung

Gesellschaftliche Entwicklung fordert kritische Reflexion. Ein Grundsatz, dem sich Kurt A. Körber sowohl als Deutscher wie als Weltbürger verpflichtet fühlte. Die von dem Unternehmer und Ingenieur 1959 gegründete Körber-Stiftung stellt sich dieser Herausforderung auf nationaler und internationaler Ebene. Internationale Politik, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur – in diesen Bereichen ist die Körber-Stiftung mit einer Vielzahl eigener Projekte aktiv.

www.koerber-stiftung.de

Elbphilharmonie Hamburg

Die jährlich rund 100 von der HamburgMusik gGmbH veranstalteten Elbphilharmonie Konzerte sind derzeit hauptsächlich in der Laeiszhalle beheimatet, einem 1908 eröffneten neobarocken Schmuckstück mit seinem Großen Saal (2.000 Plätze) und dem Kleinen Saal (640 Plätze). In Zukunft wird die Elbphilharmonie der zweite wichtige musikalische Schauplatz sein. Das spektakuläre, auf einem ehemaligen Kaispeicher an der Elbe errichtete Bauwerk beherbergt einen Großen Saal mit 2.150 Plätzen, einen Kammermusiksaal mit 550 Plätzen und ein Studio für ca. 150 Besucher.

www.elbphilharmonie.de

European Concert Hall Organisation (ECHO)

Die European Concert Hall Organisation (ECHO) ist ein aktives Netzwerk, welche viele der bedeutendsten Konzerthäuser Europas zusammenbringt, damit sich diese auf professioneller Ebene austauschen, gemeinsam reflektieren und neue Initiativen ins Leben rufen können.

www.concerthallorganisation.eu


Kooperationspartner

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Hinweis auf Fachtagung Schulmusik 2016, Samstag, 06.02.2016, 9.30-17.30 Uhr, Alle weiteren Informationen: http://bit.ly/1Q837kJ

li.hamburg.de


Kulturpartner


Rückblick

Vol. V

Thema: Re-Thinking the Dialogue


2016

Vol. IV

Thema: Heritage


2014

Vol. III

Thema: Alliances


2012

Vol. II

Thema: Young Audiences


2010

Vol. I

Thema: Role


2008

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